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  IMAL WERKSCHAU >2020                                                                                                                                                                 


>Emma.

 








 

1. Arbeitsplatz
2. System der Symbole / Rauminstallation / variabel / Beamer, Scheinwerfer, Computer, Print A4, Granatapfel
3. Hartdance Trancefer / variabel / 6 Beamer, Mischpult, Anlage, 3 Zuspieler, 3 Gazestreifen 3m x 2m, Neonröhre, Computer,
4. VIDEO 1 : Über Verbindungen – System der Symbole

Verbindungen können zufällig, erzwungen, freiwillig, natürlich oder hergestellt, versteckt oder sichtbar sein. Doch vor allem sind sie Existenzgrundlage des Menschen, genau wie der Versuch diese Grundlage erfahrbar zu machen.
Die Assoziation [franz. associer: verbinden, verknüpfen] als Spielart der Verbindung, „ist eine ursächliche Verknüpfung von Vorstellungen“.
Sie ist eine weder sichtbare, noch erfarbare Verbindung, die hauptsächlich hergestellt, doch auch natürlich sein kann.
Eine Sicht,- und Erfahrbar machung dieser kann durch Symbole und Zeichen hergestellt werden, die als sinnlich wahrnehmbare Bedeutungsträger fungieren.
Vor allem Symbole, nach dem Philosophen Ernst Cassirer „part of the human world of meaning“
(im Gegensatz zu Zeichen: „part of the physical world of being) , können als Medium einer transzendenten Erfahrung dienen, welche durch einen höheren Sinnzusammenhang hergestellt wird.

„Diese Ansätze betonen ganz allgemein und grundsätzlich den sinnhaften Aufbau der Welt. Jede Wahrnehmung ist mit Interpretation verbunden. Der wahrgenommene Vorgang wird damit zum Symbol. Zeichen und Symbole existieren nicht isoliert, sie stehen in einer systematischen Verbindung.“ Klaus F. Röhl


„Unter symbolischen Formen soll jede Energie des Geistes verstanden werden, durch welche ein geistiger Bedeutungsgehalt an ein konkretes, sinnliches Zeichen geknüpft  und diesem innerlich zugeeignet ist. […] Nur der Mensch ist in der Lage der Welt Bedeutung zu geben: Das Symbol wird zum Inbegriff der Gestalt des Wirklichen. Der Mensch lebt nicht mehr in einem bloß physikalischen, sondern in einem symbolischen Universum. Sprache, Mythos, Kunst, Wissenschaft  und Religion sind Bestandteil dieses Universums.“ Ernst Cassirer: Philosophie der symbolischen Formen


Was Cassirer damit verdeuticht, ist was er als das „Symbolnetz“ bezeichnet, zu welchem er Sprache, Mythos, Kunst ect. Zählt. Durch „diese Systeme der Zeichen,-und Bedeutungsbildung“ nehmen wir unsere Welt wahr und stehen in Verbindung zueinander, da die universelle Bedeutung und allgemeine Verständlichkeit bestimmter Symbole, vor allem in Kunst und Religion,  kollektive Identität und Verständigung schafft. Sie sind  „Verbindung zwischen Wissen und Glauben“ und verbinden damit diese Systeme (des Wissens und des Glaubens) in einem System der Symbole.


Konzept: Emma Mann
Kamera: Emma Mann, Franz Junold
Darstellerin: Emma Mann

https://vimeo.com/491793449
https://youtu.be/ZV6LevrB4Ys




5. Trancefair 

As I previously tried to investigate the question of a political dance, and clubculture in the sense of a revolutionary potential seeking practice, my question in times of social distancing is how such a practice can exist in this kind of reality, when the experiencable space in which the body of the individual plays a decisive role within the collective, isnt existing anymore.
If one of the most important components of dance as a counterculture is to meet and socialize, how can we continue this task in the current situation?




Konzept, Kamera und Schnitt: Emma Mann
Musik: Brachial
Technische Leitung: Oskar




https://youtu.be/q0HOQc7FRvU